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Stimmt das, was Matthew Aslett hier und ausführlicher hier schreibt? Microsoft berechnet bei Schullizenzen nicht die Zahl der tatsächlichen Installationen, sondern die Zahl der installationsfähigen Rechner, einschließlich der Macs und evtl. Linux-Rechner? War mir neu. Gilt das auch für Deutschland/Bremen? Warum gleich machen die Schulen und Behörden das noch mit...?
In Norwegen hatte jetzt die Klage der Linux-Firma Linpro bei den nationalen Wettbewerbshütern Erfolg. Microsoft ändert dort die Lizenz. Aber wohl nur dort.
Bei heise mobil wird der XO-Laptop (das war mal der 100-Dollar-Laptop) ausführlich beleuchtet. Hier stehen Hard- und Software sowie die Verbreitungschancen im Vordergrund, nicht so sehr die pädagogische Vision. Der XO hat einige spannende Sachen - wie z.B. das Display oder das sog. Mesh-Netz - eingebaut. Auch hinsichtlich der eingesetzten Software (ausschließlich Open Source) ist das Ding sehr innovativ und setzt konsequent konstruktivistische (oder auch 'Papertsche') Ideen um.
Nach wie vor bin ich ziemlich begeistert von der Vision und dem Tempo, das da vorgelegt wurde. Und ich würde gerne mal eins testen. Oder noch besser: gleich einen Schulversuch starten. Denn wer sagt eigentlich, dass nur die Entwicklungsländer davon profitieren können. Ich seh den Bedarf hier auch.
Der $100 Laptop von Negroponte nimmt immer mehr Gestalt an. Auf einer Konferenz namens MITX (Massachusetts Innovation and Technology Exchange) hat der MIT Mitgründer jetzt ein lauffähiges Modell vorgestellt und gleich noch ein paar passende Worte zur Initiative One Laptop per Child gesagt. Kleines Zitat, das noch mal die pädagogische Bedeutung des Projekts verdeutlicht:
"However, as Negroponte put it in his address, One Laptop per Child isn't all about the laptops. The main goal is to tap into the ability of every child to toss away a manual and figure out how to make gadgets work on their own, thus helping children help themselves to learn."
Rektor und die neue Bibliotheksdirektorin der Uni Bremen haben in einer Presseerklärung vor den Folgen der geplanten Novelle des Urheberrechts gewarnt, und zwar mit ziemlich drastischen Formulierungen ("Forscher werden schlichtweg enteignet", "Forscher, Wissenschaftler und Studierende würden ins Steinzeitalter der Informationsarbeit zurückgeworfen"). Besonders auf die Folgen fürs E-Learning wird zu Recht hingewiesen. Die Uni hat auch die Göttinger Erklärung zum Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft vom 5. Juli 2004 unterzeichnet.
Merkwürdigerweise ist die Presseerklärung aber auf den Seiten der Pressestelle gar nicht mehr zu finden. Deswegen hier als .txt die Mail aus dem Verteiler.
Nach Peking wollte ich ja eigentlich schon immer. Im September findet da auch noch ein ziemlich spannender Workshop statt:
http://km.aifb.uni-karlsruhe.de/ws/SeS2006/
Ich will dahin, aber wie, wovon, womit…? Ideas welcome.