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21.02.2006 - 10:20
edutech »       Comment [3]

Open Access allerorten

Immer mehr wird Open Access auch in Deutschland zu einem wesentlichen Bereich wissenschaftlicher Publikation. Nur zufällig bin ich heute über bildungsforschung.org gestoßen, eine “interdisziplinäre Online-Zeitschrift” (wie sie sich selber nennt) incl. Peer-Review und ausdrücklichem Bezug zur Open Access Idee. bildungsforschung.org wird herausgegeben von Susanne Günther, Sandra Schaffert und Bernhard Schmidt und erscheint bereits seit 2004 zweimal jährlich. Beachtenswert! Auch deshalb, weil als CMS Plone verwendet wird. [via Gedankensplitter ]

Ich denke dabei natürlich auch wieder an unsere Zeitschrift zur Bremer Regionalgeschichte, die ich schon seit mindestens drei Jahren gerne zu einer reinen Online-Zeitschrift machen würde. Gründe gäbe es dafür viele, neben dem Open Access Gedanken wären das z.B. die Einsparung der hohen Druckkosten, ein besseres Redaktionssystem sowie auch eine weitere Verbreitung über den üblichen Abonnenten-Kreis hinaus. Gerade das bezweifelt allerdings der Rest der Redaktion, leider, und verweist darauf, dass unsere Leserschaft ja nicht gerade das übliche Internet-Publikum wäre (was ich natürlich nicht glaube). Aber prophetisch wage ich mal zu behaupten, dass der Tag der Umstellung nicht mehr fern ist. ;-)

Passend zu diesen Items flattert heute die Pressemitteilung der Uni-Bibliothek Bremen rein und teilt stolz mit, dass ihre E-Lib als einer der ersten Server deutschlandweit mit dem DINI-Zertifikat ausgezeichnet wurde. Bremen ganz vorn beim Open Access, sehr schön.

Und der Zufälle nicht genug an meinem heutigen – so scheint es gerade – Open Access Tag finde ich auch noch eine Vorabveröffentlichung von Charles W. Bailey zum Thema: What Is Open Access? [via netbib ]

So, nun ist auch mal gut.

26.12.2005 - 14:21

Wissenschaft und digitale Medien

Markus Hoenicka liest Nature und weist auf einige interessante Artikel zum Thema Wissenschaft und digitale Medien in der aktuellen Ausgabe (Vol438, issue 7068, 2005-12-01) hin. Sehr spannend. Im Editorial wird die Creative Common License propagiert. Wenn das nicht einen Werbeeffekt hat. Zitat:

Web tools now allow data sharing and informal debate to take place alongside published papers. But to take full advantage, scientists must embrace a culture of sharing and rethink their vision of databases.

Ich denke, ich werde mal öfter in Nature schauen. ;-)

24.07.2005 - 20:59

DFG-Studie zu Open Access

Die DFG hat in einer Umfrage Wissenschaftler aller Diszplinen zu ihrem Umgang mit und Wissen über Open Access befragt (Infos und die Ergebnisse der Studie als PDF).

Eigentlich muss man über die Finanznot der Universitätsbibliotheken fast dankbar sein. Ohne die ökonomischen Zwänge wäre das Thema nie wirklich relevant geworden und mit medialer Aufmerksamkeit versehen worden. Dabei sollte der freie Zugang zu den Ergebnissen wissenschaftlicher Forschung eigentlich eine Selbsverständlichkeit sein. Es wird an uns allen liegen, diese Selbstverständlichkeit wieder ernst zu nehmen, die Möglichkeiten des Netzes zu nutzen und eben nicht nur auf Zeitschriftenartikel als Indikator für Fachreputation zu achten.

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